Mit allen Sinnen einen Bauernhof erkunden
Auch für Menschen mit Behinderung bietet der ErlebnisBauernhof auf der Grünen Woche viel Interessantes
Insgesamt zwei Gruppen des Allgemeinen Blinden- und Sehbehindertenvereins Berlin und eine Fördergruppe der Lankwitzer Werkstätten waren zu Gast auf dem ErlebnisBauernhof in der Halle 3.2 der Internationalen Grünen Woche 2010. Bei Hofführungen könnten sie unter fachkundiger Leitung durch den Geschäftsführer der FNL, Dr. Gibfried Schenk, Landwirtschaft „begreifen“.
Auf dem Wissenshof des Vereins information.medien.agrar (i.m.a.) gab es Gelegenheit, verschiedene Getreidearten zu ertasten. Anschließend konnte dann das vermahlene Getreide zuerst als grobes Schrot und dann als feines Mehl ertastet und geschmeckt werden. Besonders beeindruckt waren die Besucher auch von der Größe moderner Landmaschinen, die sie anhand des Durchmessers ihrer Reifen abschätzen konnten und vom Gefühl, ein lebendes Hühnerküken in der Hand zu halten.
Messen sind auch für Menschen mit Behinderung wichtige Informationsquellen, bei denen sie vieles hautnah erleben können. Der Berliner Blindenverein wurde 1874 gegründet und setzt sich für Barrierefreiheit in öffentlichen Gebäuden und Einrichtungen ein. Die Konzeption des ErlebnisBauernhofes sieht Barrierefreiheit vor, dass auch körperlich Behinderte wie zum Beispiel auch Rollstuhlfahrer die Halle problemlos besuchen können, um an den verschiedenen Ständen Landwirtschaft mit allen Sinnen begreifen zu können.




